News

Trotz ordentlicher Leistung kein Punktgewinn beim Tabellenzweiten

HSG Lennestadt/Würdinghausen : TuS Hilchenbach 29 : 22 (16 : 12)

 

Die HSG begann sehr stark und führte in der 13. Minute bereits mit 7 : 2. In dieser Anfangsphase deutete sich schon an, dass der Hilchenbacher Rückraum mit den Jüngst-Brothers, Steffen Birlenbach und Alexander Philipp sich gegen die gut formierte Abwehr der Gastgeber das ganze Spiel über schwertun würde.
Doch Hilchenbach hatte in diesem Spiel andere Trümpfe die stachen: Benedikt Wollny auf Linksaußen, Melvin Groos auf Rechtsaußen, Markus Becker am Kreis und Mats Hein auf der Spielmacherposition hielten dagegen, holten in der stärksten Hilchenbacher Phase dagegen und so ging der Gast in der 23. Minute sogar mit 10 : 9 in Führung. Doch da in den letzten Minuten vor der Pause 3 Großchancen – u.a. ein Siebenmeter – liegengelassen wurde, konnte Lennestadt/Würdinghausen erneut kontern und so ging es mit 16 : 12 in die Kabine.
In der 2. Halbzeit war es dann Thomas Hoffmann im Tor zu verdanken, dass die Partie bis zur 52. Minute offen blieb und ein Erfolg immer noch möglich war. Hilchenbach musste nun ein höheres Risiko gehen um den 4-Tore-Rückstand noch aufzuholen, doch der Gastgeber nutzte den sich nun bietenden Platz gnadenlos aus und gewann letztendlich verdient, wenn auch um einige Tore zu hoch, mit 29 : 22.

Trainer Heimes: „Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Den Ausschlag für die Niederlage gab letztendlich die größere individuelle Klasse der HSG Lennestadt/Würdinghausen, die wirklich von allen Positionen torgefährlich war. Es hätte schon einer optimalen Chancenausbeute bedurft, um hier punkten zu können. Da sind wir momentan nicht abgezockt genug.“

Tor: Kevin Hammes, Thomas Hoffmann 1/1
Feld: Philipp Jüngst 2, Christoph Jüngst 1, Markus Becker 5, Frank Hein, Melvin Groos 4, Jannik Dickel, Steffen Birlenbach 2, Alexander Philipp, Benedikt Wollny 4, Mats Hein 3, Paul Rüsing

Souveräner Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit

TuS Hilchenbach : TuS Drolshagen 32 : 22 (11 : 11)

 

Einen am Ende klaren 32 : 22- Sieg fuhren die Hilchenbacher Handballer gegen den Gast aus dem Kreis Olpe ein. Danach hatte es zur Pause noch nicht ausgesehen. Zwar starteten unsere Jungs mit 8 : 3 furios in die Partie, doch war dies vor allem Torwart Hammes zu verdanken, der in dieser Phase unter anderem drei Siebenmeter in Folge parierte. Als Drolshagen nach 18 Minuten eine Auszeit nahm, verfielen die heimischen Handballer in einen Tiefschlaf, aus dem sie erst kurz vor der Pause erwachten, als der Gast auf einmal mit 11 : 10 in Führung ging.
Doch Hilchenbach war diesmal im Vergleich zur Vorwoche besser besetzt und hatte mit Niklas Tornow, Mats Hein und Christoph Jüngst drei Rückkehrer wieder dabei. So verfügte die Mannschaft über die notwendigen Alternativen, um das Tempo hochzuhalten. Dem mussten Drolshagens Leistungsträger, die Brüder Kakuschki, Tribut zollen. Zwar war Stephan Kakuschki am Kreis kaum zu stoppen, doch Hilchenbach konterte jeden Gegentreffer sofort mit schnellen Anwürfen und zwang so den Gegner in die Knie. Vor allem Christoph und Philipp Jüngst waren mit 16 Toren kaum zu stoppen, so dass über 20 : 16 (40. Minute) 25 : 18 (50. Minute) ein am Ende souveräner Sieg herausgekämpft und herausgespielt wurde.

Trainer Heimes: „Das war endlich noch einmal eine überzeugende Leistung meiner Mannschaft, wenn man mal von den 10 Minuten vor der Pause absieht. Ein Sonderlob hat sich heute Markus Becker verdient, der Torjäger Matthias Kakuschki komplett ausschalten konnte und über 60 Minuten für Tempo sorgte.“

Tor: Kevin Hammes, Jan Bublitz, Thomas Hoffmann
Feld: Christoph Jüngst 9, Florian Eucker 4/4, , Niklas Tornow 4, Markus Becker 4, Philipp Jüngst 7, Paul Rüsing, Steffen Birlenbach 2, Mats Hein 2, Benedikt Wollny

Sechs Ausfälle im Angriff waren nicht zu kompensieren

HSV Plettenberg/Werdohl : TuS Hilchenbach 22 : 16 (9:7)

 

In einer lange Zeit torarmen Partie setzte sich am Ende der Gastgeber verdient, wenn auch zu hoch mit 22 : 16 durch. Wie vorherzusehen war die Abwehr vor dem guten Torwart Hammes recht sattelfest, was auch der Verdienst von Nils Weisse und Marius Hille war, die extra von Stuttgart bzw. Düsseldorf angereist waren, um die von 6 Ausfällen gebeutelte Mannschaft zu verstärken. Es haperte aber vor allem am Angriff, wo erneut beste Chancen überhastet ausgelassen wurden. Plettenberg/Werdohl konnte sich daher ab der 21. Minute (5:5) langsam absetzen. Bis zur 50. Spielminute war für Hilchenbach beim Spielstand von 16:14 zwar noch alles drin, aber der Torwart der Gastgeber brachte die Siegerländer weiterhin zur Verzweiflung, so dass am Ende eine vermeidbare Niederlage zu Buche stand.

Trainer Heimes: „Ich möchte mich erst einmal bei Nils und Marius bedanken, die extra angereist sind, um uns auszuhelfen. Sie haben ihre Sache auch gut gemacht. Entscheidend war aber, dass wir Christoph Jüngst, Niklas Tornow und Yannik Koog, in den letzten Wochen unsere gefährlichsten Angreifer, heute nicht ersetzen konnten; nur 16 erzielte Tore sprechen Bände. Perspektivisch gesehen sind solche Spiele aber dann die Gelegenheit, dass Spieler wie Alexander Philipp, der seine Sache mit 5 Toren auch gar nicht so schlecht gemacht hat, Erfahrungen sammeln, die uns langfristig zu Gute kommen.“

Tor: Kevin Hammes, Jan Bublitz
Feld: Philipp Jüngst 2, Florian Eucker 2, Markus Becker, Melvin Groos 1, Steffen Birlenbach 3, Alexander Philipp 5, Nils Weisse 2 Marius Hille 1, Paul Rüsing